Wo kommen unsere Rosen her?
Blumen spielen eine große Rolle in unserem Leben. Sie schmücken nicht nur Wohnungen sondern auch Büros und Kirchen. Zu vielen Anlässen werden Blumen verschenkt. Wo aber kommen unsere Schnittblumen her? Zu dieser Frage hatte Ursula Wurzeler vom Stadtverband der Frauenhilfe in Wanne Petra Stach-Wittekind vom Eine Welt Zentrum eingeladen. 80 % der Schnittblumen kommen nicht aus Deutschland sondern aus den Niederlanden. Aber auch dort werden sie nicht alle angebaut. Rosen zum Beispiel kommen häufig aus Afrika. Petra Stach-Wittekind führte an Hand von Fotos und Filmsequenzen in die Lebens- und Arbeitssituation afrikanischer Blumenarbeiterinnen ein. Sie müssen sehr lange Arbeitsschichten in Kauf nehmen, sind Pestiziden oft schutzlos ausgesetzt und verdienen doch kaum genug, um sich und ihre Kinder zu ernähren. Die Mitarbeiterinnen der Wanner Frauenhilfen zeigten großes Interesse an den Arbeitsbedingungen in der Blumenindustrie. Unter den Teilnehmerinnen entspann sich ein lebhaftes Gespräch. Die über den fairen Handel erhältlichen Rosen bieten eine gute Möglichkeit, etwas für das Wohl der Arbeiterinnen und letztlich auch die Umwelt in Afrika wie in Deutschland zu tun – darin waren sich alle einig.



