Fr, 11.05.2012 um 19.30 Uhr “Rohstoffkonflikte in Peru”

Rubrik:

Kupfer, Gold, Öl – die Rohstoffausbeutung in den Anden

Peru hat sich in den letzten Jahren zu einem Land entwickelt, das fast ausschließlich auf Bergbau und Rohstoff-Exporte setzt und ein Wirtschaftswachstum auf hohem Niveau verzeichnet. Nur eine kleine Elite profitiert davon, während es zu immer schärferen Konflikten mit der betroffenen Bevölkerung um Land und Wasser kommt. Gerade diejenigen Regionen sind am ärmsten, wo ein Großteil der Rohstoffe für den Export ausgebeutet wird.

Deutschland importiert große Mengen peruanischen Kupfers und Goldes und hat  aufgrund dieser Abhängigkeit mit der Europäischen Union eine Rohstoffstrategie entworfen, in deren Mittelpunkt die „Sicherung von Rohstoffen“ steht. Menschenrechte und Umweltschutz spielen eine untergeordnete Rolle.

Die international renommierten Menschenrechtsanwälte Ernesto de la Jara und David Lovatón von der „Brot für die Welt“-Partnerorganisation IDL (Instituto de Defensa Legal) erklären den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum, den sich verschärfenden sozialen Konflikten und der verheerenden Menschenrechtsbilanz.

Ort: Bahnhof Langendreer,  Studio 108, Wallbaumweg  108, 44894 Bochum

Veranstalter: Eine Welt Zentrum Herne in Kooperation mit dem  Bahnhof Langendreer und dem AK Lateinamerika.

Mit finanzieller Unterstützung des BMZ