Fairtrade Stadt Herne

Herzlichen Willkommen bei der Fairtrade-Stadt Herne!

Unserer Stadt Herne widerfuhr am 4. Juni 2011 eine besondere Ehre: Sie wurde als tausendste Fairtrade-Town weltweit ausgezeichnet (mehr), gemeinsam mit elf weiteren Städten auf fünf Kontinenten, wie z.B. Kumamoto in Japan oder Madrid in Spanien. Herne ist damit Teil einer weltweiten Bewegung von Kommunen und Menschen für globale Gerechtigkeit.

Diese Auszeichnung wurde national und international sehr positiv zur Kenntnis genommen. Der Titel „Fairtrade-Stadt“ soll auch zukünftig Ansporn und Verpflichtung sein, den Fairen Handel in Herne weiter zu entwickeln und ihn noch sichtbarer zu machen.

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Herne ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Herne, 13. November 2017: Die Stadt Herne erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2011 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Vor sechs Jahren erhielt die Stadt Herne von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Der Oberbürgermeister und der Rat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften(rd. 40) und gastronomischen Betrieben (16) werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Die Weiterentwicklung der Fairtrade-Stadt ist Aufgabe der Steuerungsgruppe. Sie besteht aus folgenden Mitgliedern: Rolf Ahrens (Politik): Hiltrud Buddemeier (Umwelt); Andrea Dahmen (Kirche); Roberto Gentilini (Politik); Silker Gerstler (Verbraucher); Pierre Golz (Stadtverwaltung); Markus Heißler (Eine Welt/Kirche), Vorsitzender; Barbara Merten (Politik), Thomas Semmelmann (Stadtverwaltung), Phlipp Stark (Stadtverwaltung), Christa Winger (Eine Welt/Einzelhandel)

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Herne sind die alljährliche Faire Woche mit 30 Veranstaltungen und Aktionen immer ein Höhepunkt im Kalender der Fairtrade-Stadt. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war der Besuch einer Arbeiterin von einer Fairtrade-Rosenfarm aus Kenia beim internationalen Frauentag im Kulturzentrum. Seit 2015 gib es in Herne mit der Awo-Kita FaBio auch eine erste FaireKita in Herne. Weitere Kitas sollen bald folgen. Für das nächste Jahr plant die Steuerungsgruppe auch die Auszeichnung der ersten Fairtrade-Schule in der Stadt sowie die Aufstellung von Fair-O-Maten in öffentlichen Gebäuden.

In 2011 wurde Herne als tausendste Fairtrade Town weltweit ausgezeichnet. Seit 2013 ist Herne auch Teil der Fairen Metropole Ruhr. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 28 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

Weiter Informationen finden Sie unter www.fairtradestadt-herne.de

Kontakt:

Markus Heißler                                                            Thomas Semmelmann

Eine Welt Zentrum Herne                                              Stadt Herne

Tel. 02323-99497-15                                                     Tel. 02323-16-2121

 

 

 

Der Pott bleibt fair! - Stadt Herne mit dabei

 

Das Ruhrgebiet wurde erneut als Faire Metropole ausgezeichnet
Industriestandort, Fußballregion, Kulturhauptstadt – das Ruhrgebiet hat viele Facetten. Weniger bekannt ist eine weitere Vorreiterrolle: Als erste Großregion weltweit wurde das Ruhrgebiet 2013 mit dem Titel „Faire Metropole“ ausgezeichnet. Nun wurde dieser Titel  bestätigt.

Bei der Feier der Titelerneuerung im Sitzungssaal des Ruhrparlaments beim Regionalverband Ruhr in Essen erhielten 30 Kommunen, ein Kreis, der RVR und das Netzwerk Faire Metropole Ruhr erneut ihre Auszeichnungsurkunden. Dieter Overath, Geschäftsführer von Fairtrade Deutschland lobte das besondere Engagement im Revier für Fairen Handel und weltweite Gerechtigkeit.

Modellcharakter
Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, unterstrich die Rolle der Kommunen. „Eine gerechte Welt fängt vor Ort. Was Sie hier vor Ort tun, ist etwas ganz Besonderes – damit ist die Faire Metropole nicht nur Vorbild für NRW, sondern auch weit über die Grenzen des Landes hinaus.“ Sportreporter Manni Breuckmann, Schirmherr der Initiative Netzwerk Faire Metropole uhr, brachte es auf den Punkt: „Die Metropole Ruhr spielt in der Champions League der fair handelnden Regionen.“ Bereits 2010 hatte sich das Ruhrgebiet durch die Magna Charta Ruhr.2010 verpflichtet, auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verzichten.  Ulrich Carow, Umweltdezernent des RVR betonte: „Die Unterzeichnung im Jahr der Kulturhauptstadt war ein erster Meilenstein – als Zeichen dafür, dass sich die Kommunen des Ruhrgebiets zusammentun für ein gemeinsames Thema. Ab dem heutigen Abend überlegen wir, welche Projekte wir gemeinsam auf den Weg bringen können.

Ein Etappenziel auf dem Weg zu mehr Fairness
Die Auszeichnung ist für die Initiatoren des Netzwerks Faire Metropole Ruhr nur ein Etappenziel. Weitere Pläne sind bereits gefasst: Ziel ist es, jede einzelne Kommune des Ruhrgebiets zur Fairtrade Town auszuzeichnen, und somit den Fairen Handel bei der breiten Bevölkerung und in der öffentlichen Beschaffung voranzutreiben. „Derzeit leben rund 4,3 Mio. Menschen im Ruhrgebiet in einer Fairtrade-Stadt oder -Kreis. Unser Ziel ist, dass in absehbarer Zeit alle Kommunen aktiver Teil der Fairen Metropole Ruhr werden,“ so Vera Dwors und Markus Heißler, beide Sprecher des Netzwerks Faire Metropole Ruhr. “Wir verstehen das Engagement der Kommunen für mehr Gerechtigkeit im Handel mit den Ländern des Südens, auch als einen Beitrag um Fluchtursachen zu bekämpfen und den Menschen in ihren Herkunftsländern Perspektiven zu geben. Dazu betreiben wir auch sehr aktiv Bildungsarbeit. So z.B. mit unserem Projekt FaireKITA, bei dem  sich rund 100 Kindertageseinrichtungen beteiligen und sich mit globalen Themen beschäftigen.“

Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie auf: www.faire-metropole.ruhr