Kamele in der Hauptstadt - Wie der Klimawandel Flucht und Migrantion beeinflusst

Klima_Kamele_Mali_Foto_Serge_Palasie_2010.JPG

Vortrag mit Diskussion

Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Klima wandelt"

Ob steigende Meerespegel oder zunehmende Wüstenbildung - den (menschengemachten) Klimawandel kann man nicht mehr wegreden. Die historischen Hauptverantwortlichen, die seit der Industrialisierung die zunehmende Degradierung von Lebensräumen förderten, verfügen über die Mittel, sich der Umweltveränderung anzupassen. In den Wüsten der USA wachsen daher beispielsweise Zitrusfrüchte. In deutschen Weinanbaugebieten experimentieren Winzer mit Traubensorten, deren Anbau in unseren Breitegraden vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Ganz anders sieht es beispielsweise in Westafrika aus: In einer Region, die von der zunehmenden Ausbreitung der Sahara immer stärker betroffen ist, werden aller Voraussicht nach Migrations- und Fluchtbewegungen erheblich zunehmen. Gepaart mit Faktoren wie etwa dem Bevölkerungsdruck wird der Klimawandel ökonomische Perspektivlosigkeit, Konflikte und Radikalisierungstendenzen weiter befeuern. Der Referent ist Fachpromotor Flucht, Migration und Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW.

Eintritt frei

In Kooperation mit: VHS Herne

Ort: VHS im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne
Datum: Dienstag, 17.04.2018 19:00 Uhr

zurück zur Startseite