Gabun: Rechts und Links des Äquators - Auf Albert Schweitzers Spuren nach Lambarenee

Vor wenigen Jahren wurde es 100 Jahre alt, das bekannte Urwaldhospital in Lambarene, das der nicht minder berühmte Theologe, Bach-Interpret und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer im damaligen Französisch-Äquatorialafrika gründete und bis heute die Menschen in dieser Region versorgt. Schweitzer selber verstarb auch hier im Jahre 1965 und wurde am Ufer des Flusses Ogowe beigesetzt. Gut 50 Jahre später machte sich der Romanist Clemens Schmale gemeinsam mit der Internistin Dr. Andrea Schricker auf den immer noch ungewöhnlichen Weg nach Gabun, um das kleine Land in Zentralafrika zu erleben und um zu sehen, wie sich das Erbe des "Grand Docteur" Schweitzer heutzutage präsentiert.

Der Vortrag bewegt sich geografisch entlang des Äquators, den der Referent gleich mehrfach auf dem Land- und Seeweg überquerte. Er skizziert Schweitzers Weg vom elsässischen Kaysers Berg nach Afrika und führt durch den seit 1960 erst unabhängigen Staat Gabun, der touristisch - zu Unrecht - kaum eine Rolle spielt, gleichwohl aber zu den reicheren und stabileren Ländern Afrikas zählt.

Die Reise führt in die kleine Hauptstadt Libreville und deren Umgebung - nach Cap Estérias, durch den Pongara Nationalpark nach Nyonié-, per Taxi ins Landesinnere nach Lambarene und über längere Strecken per Boot den Ogooué bis Port-Gentil, der isoliert liegenden und zweitgrößten Stadt des Landes am Atlantik.

Eintritt: 5,- Euro

In Kooperation mit: VHS Herne

Ort: Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne
Datum: Dienstag, 15.05.2018 19:00 Uhr

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