Unternehmen tragen Verantwortung für Menschenrechte

Der Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) wurde Ende 2016 von der Bundesregierung verabschiedet. Das Ergebnis enttäuschte. Zwar setzte die deutsche Regierung darin eine Zielmarke: Bis 2020 sollen die Hälfte aller Großunternehmen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten umsetzen - aber es gibt keine verbindlichen Regelungen für Unternehmen wie z. B. in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden, wo Gesetze mit Menschenrechtsvorgaben für Auslandsgeschäfte von Unternehmen verabschiedet wurden. Wieder einmal beschränkt sich die Bundesregierung auf freiwillige Selbstverpflichtungen für Unternehmen. Auf der Veranstaltung im März wird analysiert, wie verschiedene Länder die UN-Leitprinzipien umgesetzt haben. Vertreter*innen von Unternehmen werden ihre Perspektive auf den deutschen NAP deutlich machen und darlegen, wie sie ihre menschenrechtliche Verantwortung wahrnehmen. Das ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights) wird seine Erfahrungen mit transnationalen Menschenrechtsklagen einbringen und Empfehlungen für die Politik vorstellen. Wir laden Sie herzlich ein, sich an dieser Debatte zu beteiligen.

Anbieter: Evangelische Akademie Villigst
Seminarnummer: 180020
Datum/Uhrzeit: 20.03.2018 10:30 bis 20.03.2018 17:00

Ansprechpartner/in: Huckenbeck, Gabriele
Telefon: 02304/755-324
Programm als Download: Download

Ort: Gemeindehaus der Ev. Mariengemeinde, Kleppingstrasse 5, Dortmund (nahe Hauptbahnhof)
Datum: Dienstag, 20.03.2018 10:30 Uhr

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