Hinter den Kulissen der Giftexporteure

INKOTA Netzwerk- 385 Millionen Menschen erleiden weltweit pro Jahr eine unbeabsichtigte Pestizidvergiftung. Für 11.000 von ihnen endet der Kontakt mit den Ackergiften sogar tödlich.1 Genau aus diesem Grund ist der Einsatz von akut toxischen Wirkstoffen in der EU verboten. Das hindert Konzerne wie Bayer und BASF aber nicht daran, weiter Gewinne mit eben diesen zu machen: Sie vertreiben die hochgefährlichen Pestizidprodukte in Ländern wie Brasilien, Südafrika und Mexiko und nutzen die schwächeren Regulierungen vor Ort aus.
Wir haben uns dieses schamlose Geschäft nochmal genauer angeschaut – zusammen mit PAN Germany und der Rosa-Luxemburg Stiftung. In unserer neuen Studie „Doppelstandards und Ackergifte von Bayer und BASF“ zeigen wir: Obwohl sich Bayer 2013 öffentlich verpflichtet hatte, keine Wirkstoffe von hoher akuter Giftigkeit mehr zu vermarkten, geschieht dies weiterhin. Trotz der großen Intransparenz auf dem internationalen Pestizidmarkt ist es uns gelungen, am Beispiel von Fenamiphos den verdeckten Handel mit diesem hochgefährlichen Bayer-Wirkstoff nachzuweisen. Jetzt die Studie lesen  https://webshop.inkota.de/node/1644