Klangkosmos Weltmusik Reihe startet im Juni

Nach langer Corona-Pause startet am 12. Juni wieder die Klangkosmos Weltmusik Reihe in Herne. Im Rahmen des KulturOpenAir 2021 in der Zeit vom 04.06. - 25.07.2021 auf dem Außengelände der Flottmann-Hallen in Herne finden zwei Weltmusik-Konzerte statt. Start ist am 12. Juni mit der Gruppe Tamala (Senegal/Belgien) und Ihrem Programm "Nomaden der Metropolen". Am 9. Juli ist dann die Gruppe Roda de Samba do Alemão (Brasilien/Köln) mit Samba und Música Popular Brasileira zu Gast auf dem Herner Open Air.
Informationen zu den Rahmenbedingungen und dem Ticketverkauf finden Sie auf http://www.flottmann-hallen.de/koa/

Weitere Informationen zu den Konzerten:
 Sa. 12. Juni, 19.30
Tamala (Senegal/Belgien)
Nomaden der Metropolen
Mola Sylla (Gesang, Xalam), Bao Sissoko (Kora), Wouter Vandenabeele (Violine)
 Westafrika trifft Europa: Das senegalesisch-belgische Trio Tamala („Reisende“) erforscht virtuos die unendlichen klanglichen Möglichkeiten, die sich aus dem Zusammentreffen beider Welten ergeben. Im Programm des Trios spiegelt sich viel von der Realität Senegals, obwohl die beiden Senegalesen Mola Sylla und Bao Sissoko seit vielen Jahren in Brüssel leben. Sie kennen sich schon seit ihrer Kindheit in Dakar, der wildwachsenden Hauptstadt und Millionenmetropole Senegals. Der Kora-Virtuose Bao Sissoko stammt aus einer bekannten Griot-Familie und zeichnet für die meisten Kompositionen verantwortlich, während der für seine tiefe, kraftvolle Stimme bekannte Sänger und wunderbare Geschichtenerzähler Mola Sylla die Texte schreibt, die sowohl kritische Zeitbezüge als auch poetische Feinheit aufweisen. Die drei Musiker swingen mit entspannter Leichtigkeit zwischen Tradition und Innovation, getragen von faszinierender Spielfreude, die sich auf ihr Publikum überträgt. Gemeinsam unterstützen sie mit ihrer Arbeit eine Schule im Senegal.
 Eintritt:  10 Euro


Fr. 9. Juli 19.30 Uhr
Roda de Samba do Alemão (Brasilien/Köln)
Samba und Música Popular Brasileira
Roda de Samba bedeutet für Cariocas, die Bewohner Rio de Janeiros, viel mehr als nur ein Zusammentreffen von Sambistas. Vielmehr ist es ein Ausdruck von Lebensgefühl, das den Alltag vieler Cariocas prägt. Hier treffen sich Musiker aller Generationen, Sambaliebhaber und Freunde in lockerer Atmosphäre und widmen sich bei kühlen Getränken bis spät in die Nacht dem Samba.
Die Gruppe spielt als Quintett die klassische Form der brasilianischen Samba, so wie sie in Rio praktiziert wird: - voller Rhythmus und mit beschwingten Melodien der Guitarre und des Quavaquino (kleines Saiteninstrument), zu dem alle fünf Musiker singen. Aber sie haben auch Stücke aus dem Repertoire des Música Popular Brasileira und des Baile Funk im Repertoire.
Dieses Stückchen Rio de Janeiro lebt im Yuca Club des Club Bahnhof Ehrenfeld in Köln regelmäßig auf, wenn dort Chris Quade Couto, Maxim Zettel, Yan Klosterkemper, Nego Dó, Tam Silva, Jonivon Freitas und Freunde als 'Roda de Samba do Alemão” zusammen kommen. Längst gilt sie nicht mehr als Insider Tipp unter Sambafans in Köln, sondern erreicht Liebhaber brasilianischer Kultur und Musik weit über Kölns Grenzen hinaus.
Eintritt: 10 Euro