FAIRE WOCHE in HERNE und WANNE-EICKEL

Programm: www.ewz-herne.de

Film und Gespräch „Made in Bangladesch“

Wallbaumweg 108, 44894  Bochum, Endstation.Kino, Bahnhof Langendreer

Der Spielfilm „Made in Bangladesch“ erzählt die Geschichte einer Textilarbeiterin, die sich mit den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen nicht abfinden will. Sie kämpft dagegen an und gründet eine Gewerkschaft. Nach dem 90-minütigen Film laden wir zu einem Nachgespräch und Austausch ein mit: Vera Dwors, Regionalgruppe Dortmund der Kampagne für Saubere Kleidung / Bernhard Hertlein, Amnesty-Bangladesch-Ländergruppe N.N. / Moderation: Markus Heißler, Eine Welt Zentrum Herne

Eine Veranstaltung von Endstation.Kino in Kooperation mit Amnesty International Bochum, Brot für die Welt, Eine Welt Zentrum Herne, EZEF, IG Metall, Kampagne für Saubere Kleidung, MÖWE Westfalen, Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Bochum, Ver.di

Eintritt: € 9,00,- / € 7,50.- ermäßigt

Kartenreservierungen und -kauf sind vorab online über die Webseite des Kino s auf den einzelnen Seiten der Filme möglich und erwünscht: https://endstation-kino.de/

Weitere Informationen zum Film:

Shimu ist Anfang 20 und arbeitet in einer Textilfabrik in Dhaka. Als Jugendliche war sie aus ihrem Dorf weggelaufen, um einer arrangierten Ehe zu entfliehen. In der Stadt hatte sie zunächst als

Hausmädchen gearbeitet. Jetzt verdient sie zwar besser, aber die Arbeitsbedingungen sind von Ungerechtigkeit und Ausbeutung geprägt. Als ein Kurzschluss ein Feuer auslöst, bricht Panik unter

den fliehenden Frauen aus. Eine Kollegin stirbt, andere sind schwerer verletzt. Shimu kommt mit einem Schock davon. Als den Arbeiterinnen dann Teile ihres Lohnes verweigert werden, nehmen es

einige hin, andere protestieren und beschließen – auf Anraten einer NGO – eine Gewerkschaft zu gründen. Shimu ergreift die Initiative und widersteht auch dem Druck und den Drohungen der Geschäftsführung. Als Shimus Ehemann davon erfährt, verbietet er ihr, sich weiter zu engagieren. Doch die Registrierung der Gewerkschaft ist fast erreicht und Shimu nicht mehr bereit sich weiterhin

den patriarchalen Strukturen zu unterwerfen – weder bei der Arbeit, noch in ihrer Ehe. Regisseurin Rubaiyat Hossain, in Bangladesch geboren, studierte Film an der New York University’s

Tisch School of the Arts. Seit 2008 arbeitet sie als Regisseurin und Produzentin in Bangladesch. Nach dem Feuer im Rana Plaza 2013 und dem Tod von über tausend Textilarbeiterinnen

entschließt sie sich, einen Film über den Kampf der mutigen jungen Frauen zu drehen, die sich gegen die Verhältnisse auflehnen.